| Einleitung | In unterschiedlicher Häufigkeit
und Intensität widmen sich mehr als zwei Drittel der Deutschen in ihrer
Freizeit der körperlichen Aktivität. Immerhin ein Drittel aller Bundesbürger
treibt mindestens einmal pro Woche Sport. Regelmäßige Bewegung wirkt sich in jedem Alter unmittelbar auf die Gesundheit aus und hält jung und fit. In der heutigen "Bewegungsmangel-Gesellschaft" raten Sportmediziner, täglich mindestens 300 Kilokalorien durch sportliche Aktivität zu verbrennen. |
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| Ski-Langlauf | ||
| Radfahren | ||
| Jogging | ||
| Walking | ||
| Schwimmen | ||
| Aqua-Fitness | ||
| Inline-Skating | ||
| Krafttraining | ||
24.06.2006 - Sportmedizin - Richtiges Training, empfehlenswerte Sportarten
Sportmedizin: Empfehlenswerte Sportarten aus sportmedizinisch-orthopädischer Sicht: 8 Sportarten im Überblick...
Sport, insbesondere Ausdauersport, stärkt nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern führt auch zu positiven Anpassungserscheinungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates (Muskeln, Sehnen, Bänder, Knochen) und stärkt das allgemeine Wohlbefinden.
Körperliche Bewegung ist gleichbedeutend mit dem Aufbau der gelenkstützenden Muskulatur. Eine Steigerung der Muskelkraft bedeutet Förderung des Knochenaufbaus und damit unter anderem eine Vorbeugung von Osteoporose und anderen degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Grundsätzlich muß die Belastungsintensität der eigenen Leistungsfähigkeit und dem Gesundheitszustand angepasst sein.
Alle "Neueinsteiger" ab dem 35. Lebensjahr sowie Personen mit vorausgegangener Erkrankung sollten sich vor Aufnahme der sportlichen Aktivität einer sportmedizinischen Untersuchung inklusive Belastungs-EKG unterziehen, um den Leistungszustand evaluieren und ein individuelles Trainingsprogramm aufstellen zu lassen. Überlastungen mit Gefahren für Herz, Kreislauf und Bewegungsapparat können somit verringert werden. Bei grippalen Infekten, großer Hitze und unmittelbar nach dem Essen sollte auf ein Training verzichtet werden.
Entscheidend für einen positiven Trainingseffekt und die Vermeidung von Fehlbelastungen des Körpers ist die Beherrschung der richtigen Technik. Häufig tragen angeborene oder erworbene Haltungsstörungen und -schäden (zum Beispiel Rundrücken, Hohlrücken, Skoliose, X-Beine, O-Beine) trotz richtiger Übungsausführung zu Fehlbelastungen und Schmerzen am Bewegungsapparat bei, da dieser unphysiologisch belastet wird. Durch eine orthopädische Untersuchung können derartige Probleme im Vorfeld erkannt und diesen Gefahren vorgebeugt werden.
Nicht für jeden sind also alle Sportarten gleich gut geeignet. Aus sportmedizinisch-orthopädischer Sicht sind vor allem rhythmische Sportarten mit dynamischen Bewegungsabläufen (zum Beispiel Gehen, Laufen, Walken, Radfahren, Skilanglauf) besonders empfehlenswert. (Meike Bürklein, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Institut für Sportwissenschaften, Abteilung Sportmedizin)
© © Medizinische Nachrichtenagentur und Enzyklopädie 2009
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